Wenn ich Brandholz mache, bin ich glücklich!

Wenn ich Brandholz mache, bin ich glücklich!

Einen anderen Weg, sich aktiv in der Natur zu bewegen, hat der heute 62-jährige W. L.* gefunden. Wobei er ihn allerdings auch gesucht hat: „Ich war schon vor meiner OP immer viel in der Natur. Ich lebe in einer eher ländlichen Gegend und wohne mit meiner Familie in einem alten Fachwerkhaus. Durch meinen Beruf bin ich handwerklich vorbelastet und habe sehr viel an dem Haus selber renoviert und restauriert.“ Doch dann kam für W. L. die Diagnose Akromegalie. 

Den Mut hat er dadurch nie verloren, und bereits kurz nach der OP steckte er wieder Herz und Energie in Haus und Garten. „Wir haben ja nicht nur den Garten ums Haus herum, um den sich allerdings meine Frau inzwischen sehr viel mehr kümmert als ich. Ich beschäftige mich am liebsten in meiner Obstbaumwiese, ganz in der Nähe vom Haus – 120 Bäume: Äpfel, Birnen, Kirschen. Auch wenn uns das Ernten all des Obstes jetzt zu viel geworden ist, bleibt noch genug zu tun. Sein eigenes Obst zu essen, ist doch was ganz anderes als mit gekauftem. Und was wir nicht mehr ernten können, bekommen halt die Vögel und Rinder auf der Weide.“

W. L. hat mit seiner Obstbaumwiese genügend Arbeit, die ihn körperlich fordert – zu der er sich auch ein Stück weit diszipliniert. Weil er gemerkt hat, dass der Einsatz für seinen Körper wichtig ist. Er hilft ihm, beweglich, gelenkig und durchtrainiert zu bleiben. „Wenn ich Brandholz mache, Stämme in Meterstücke schneide und dann noch in Drittelstücke spalte, dann bin ich richtig glücklich, wenn ich sehe, wie der Stapel für den Winter immer größer wird. Das macht mir Mut, das gibt mir Kraft.“ Jedoch macht W. L. nicht nur Brennholz aus seinen Bäumen – im Gegenteil, inzwischen ist ein Teil seiner Obstbaumwiese zur Baumschule geworden. „Aus Kirschkernen beispielsweise ziehe ich Wildlinge, die ich dann kultiviert und, als sie einen Meter groß waren, veredelt habe. Und wenn ich heute diese Kirschen esse ... einfach fantastisch.“

W. L. hat es sich gleichzeitig zur Aufgabe gemacht, auch den Tieren in seiner Umgebung ihren natürlichen Lebensraum zu erhalten. Er hängt Nistkästen in die Bäume und hat einen langen Bachlauf mit seinen eigenen Händen angelegt, sogar große Findlinge hat er angeschleppt. „Zu meinem 60. Geburtstag habe ich mir eine Bank gewünscht. Nun steht sie inmitten der Landschaft, und ich kann trotz der vielen Arbeit dort ’ne Zeit lang sitzen und das Leben in der Natur bewundern.“

Übrigens: Mit sportlicher Aktivität will W. L. seinen Tatendrang nicht vergleichen. Dafür geht er quasi als Ausgleich regelmäßig ins Solebad, zum Rückenschwimmen, zur Wassermassage und in die Sauna. „Ich bin kein Typ, der lange ruhig bleiben kann, ich muss mich so gut wie ständig beschäftigen, mich irgendwie körperlich bewegen.“

* Name ist der Redaktion bekannt.

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