Erfolgsaussichten der Operation

Wann, wie und mit welchen Erfolgsaussichten wird operiert?

„Oh nein, ich muss operiert werden.“ Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gesagt, der sich einer Operation unterziehen musste. Er drückt vor allem eins aus, nämlich Sorge vor dem Eingriff. Das ist verständlich, denn Narkose und Operation sind doch auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Bei der Akromegalie liegt in der Operation jedoch eine große Chance auf die Heilung der Erkrankung. Sind Sie Betroffener, dann kann der Satz für Sie lauten: „Ich kann operiert werden!“ Denn die Behandlung der ersten Wahl bei einem Hypophysenadenom ist die Operation. Es geht darum, den gutartigen Tumor der Hirnanhangsdrüse so weit wie möglich zu entfernen. Damit beseitigt man das Gewebe, welches zu viel Wachstumshormon ausschüttet. Am besten ist es natürlich, wenn es gelingt, den Tumor vollständig zu entfernen.

Bei einem kleinen Tumor besteht so in 80 bis 90 Prozent der Fälle eine vollständige Heilungschance. Von einer Heilung der Erkrankung spricht man, wenn das IGF-1 nach der Operation wieder im alters- und geschlechtsabhängigen Normalbereich liegt und das Wachstumshormon beim Suppressionstest Werte kleiner oder gleich 0,4 ng/ml erreicht. Auch bei größeren Tumoren ist eine Chance auf eine vollständige Heilung gegeben, aber nicht immer kann in diesen Fällen das Tumorgewebe ganz entfernt werden. Trotzdem macht auch ohne Aussicht auf vollständige Heilung eine OP in vielen dieser Fälle Sinn, um möglichst viel Tumorgewebe zu entfernen.

Patientenzitat
„Ich hätte nie gedacht, dass man sich auf einen Eingriff freuen kann, aber ich habe mich regelrecht auf die OP gefreut. Ich hatte das Gefühl: Es kann nur besser werden. Danebengehen kann immer etwas, das kann ich nicht ändern, aber ich wollte das einfach überstanden haben. Dann kam die OP und ich war ca. drei Wochen im Krankenhaus. Leider konnte nicht alles vom Tumor entfernt werden, weil der schon um den Augennerv und die Blutgefäße gewachsen war. Daher wurde ich medikamentös weiterbehandelt. Ich weiß noch, wie der Arzt vor der OP zu mir kam und sagte: Das wird eine teure Operation – sie werden alles neu kaufen müssen, Ringe, Handschuhe, Schuhe, alles wird dann zu groß sein. Und da hatte er Recht. Es hat sich fast normalisiert.“
Frau R. B.*, 69 Jahre

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