Verdacht auf Akromegalie

Verdacht auf Akromegalie – was wird untersucht

Der erste Schritt zur Feststellung einer Akromegalie ist die Untersuchung der Hormone. Sowohl das Wachstumshormon (GH) selbst als auch der Insulin-like Growth Factor-1 (IGF-1) können im Blut bestimmt werden. IGF-1 ist ein Hormon, das unter Einfluss des Wachstumshormons gebildet wird und so eine Aussage über dessen Aktivität zulässt. Das im Blut messbare IGF-1 stammt hauptsächlich aus der Leber. Liegt IGF-1 im für das Alter des Patienten normalen Bereich, so ist eine Akromegalie unwahrscheinlich; ist es erhöht, kann das ein Hinweis auf Akromegalie sein. Da es aber auch andere Gründe für erhöhte IGF-1-Spiegel gibt, ist vor allem der Nachweis einer gestörten Steuerung der Hormone wichtig. Dazu wird ein sogenannter Suppressionstest durchgeführt. Dabei wird überprüft, ob sich die Ausschüttung von Wachstumshormon unterdrücken, also „supprimieren“ lässt. Der Test trägt auch den Namen oraler Glukosetoleranztest (OGTT). Hierfür trinkt der Patient eine Zuckerlösung (Glukoselösung). Danach wird die Konzentration von Wachstumshormon in mehreren Blutproben gemessen. Bleibt sie gleich oder steigt sie an, spricht das für eine Akromegalie. Denn normalerweise reagiert der Körper auf einen erhöhten Blutzuckerspiegel mit einem merkbaren Absenken des Wachstumshormonspiegels. Erfolgt dieses Absenken nicht, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass Wachstumshormon ohne Steuerung des Körpers ins Blut abgegeben wird.

Patientenzitat
„Symptome hatte ich viele, aber die Ursache hat lange keiner erkannt. Sämtliche Gelenke haben wehgetan, ich hatte oft Kopfschmerzen, bin schnell ermüdet und habe stark geschwitzt. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass meine Ringe und auch meine Schuhe nicht mehr passten. Meinem Arzt habe ich diese Beschwerden genannt, aber er meinte nur: ‚Das ist ein altersbedingter Verschleiß der Gelenke.’
Da war ich 45 und konnte das nicht als Begründung akzeptieren. Also habe ich auch andere Ärzte befragt, aber es kam nichts dabei raus. Schließlich habe ich durch meinen Umzug einen neuen Hausarzt gesucht. Und das war ein ganz junger Arzt, der mir wirklich zugehört hat. Beim ersten Gespräch meinte er, dass er im Moment auch nicht so genau wisse, was es sein könnte, aber dass er darüber nachdenken werde. Und dann rief er ein paar Tage später an und sagte, dass er bei mir gerne einen Glukosetoleranztest machen würde. Das Testergebnis bestätigte dann seinen Verdacht auf eine Akromegalie.“
Frau R. B.*, 69 Jahre

* Name ist der Redaktion bekannt.

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